Sans frontières – grenzenlose Hilfe für Tiere: Ein Bericht

13. Januar 2012 | Allgemein

Nachdem ich bereits 2009 ein Plädoyer für die Luftbrücke gehalten habe, möchte ich dieser Tage einmal das Interesse auf einen weiteren Verein lenken: Das Elend der Tiere und die Aufopferung einiger weniger: Ein Kampf gegen Windmühlen. Die Tierheime sind voll bis unter die Decke, haushalten mit knappen Mitteln und dem jährlichen Welpen- und Strassenhändlerwahnsinn. Schön, dass einige nicht wegsehen, sondern ganz konkret handeln, hier und jetzt. Der Verein sans frontières arbeitet mit französischen Elsass-Tierheimen zusammen und vermittelt von dort Tiere nach Deutschland. Ich konnte mir dieser Tage selbst einen Überblick über die Arbeit des Vereins machen, als ich meinen neuen Mitbewohner Aiko aus dem SPA Ebersheim abholte.

Über alle Sprachbarrieren hinweg werden hier Aktivitäten, finanzielle wie organisatorische Mittel gebündelt und zielgerichtet eingesetzt und es war wirklich beeindruckend, mit welchem Engagement und Enthusiasmus hier gearbeitet wird um den vielen Einzelschicksalen wieder auf die Pfoten zu helfen. Viele Hunde und Katzen erreichen das Tierheim leider in einem erschreckend desolaten Zustand und oft genug kann ihr Leben nur mit einem entschlossenen Handeln gerettet werden: Wenn es Mittel dafür gibt.

Berthold Auerbach sagte dazu bereits 1812 „Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere behandeln!“

Ganz unabhängig davon, ob man bereits einen Hund hat oder sich mit dem Gedanken trägt, einen zu holen: Selbst kleine Spenden summieren zu einer großen Hilfe. Und dabei geht es nicht primär um Geld: Investierte Zeit, sich mit den Tieren auseinandersetzen, als Gassigänger, als Pflegestelle, den Freundes- und Bekanntenkreis für die Situation sensibilisieren: Es gibt eine Menge, was man tun kann.

Mehr Informationen zum Verein gibt es hier:
http://www.grenzenlose-hundehilfe.de

Tags: Hundeelend, Tierheim

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