Gedanken zum Lagerverkauf

28. MĂ€rz 2009 | Allgemeines, Sonstiges

Beim Lagerverkauf gibt es immer wieder Momente, wo man gerade nichts zu tun hat. Die Arbeiten sind erledigt, daß grausige Wetter sorgt dafĂŒr, daß der Besucherstrom ĂŒberschaubar ist. Kurz, man nippt an seinem Kaffee und lĂ€sst seinen Blick vertrĂ€umt ĂŒber das Lager schweifen und hĂ€ngt seinen Gedanken nach. Wauzikontor ruht mittlerweile auf drei SĂ€ulen, eine davon ist der Lagerverkauf, die breiteste ist der Shop selbst und zu guter letzt eBay als flankierendes Element, um Abverkaufware oder spezielle Angebote zeitnah einem breiteren Markt zu prĂ€sentieren, als das im Shop oder im Lagerverkauf möglich wĂ€re.

Unsere Gedanken generell und meine im speziellen kreisen natĂŒrlich stets ĂŒber Optimierungen und weiteren Linkaufbau, wie können wir den Shop besser platzieren, was will unsere Zielgruppe, was gibt es fĂŒr neue Trends und welchen Trend können wir selbst setzen? Und wĂ€hrend ich darĂŒber nachdenke, bemerke ich mal wieder, wie anstrengend und arbeitsreich das Thema ist. Seit August letzten Jahres lĂ€uft Wauzikontor live, die Planungsphase hat im Januar 2008 begonnen, wir haben also unser erstes Jahr hinter uns. Mit tollen Momenten, weniger tollen Momenten und Worst Case Momenten, alles durcheinander und gerne mal mehrmals pro Tag, von abstĂŒrzenden SERPS, frohen Kunden, Lieferschwierigkeiten und gesetzlichen Änderungen und Rahmenbedingungen.

Onlinehandel bietet eine breite Basis, ein Potential, daß weder durch regionale EinschrĂ€nkungen noch durch konzeptionelle Eingenheiten gebremst wird. Der Erfolg steht und fĂ€llt mit einem gesunden, guten Produktportfolio und der Tatsache, bei wichtigen Keys vorne mitzuspielen. Das alles erkauft man sich, denke ich gerade, um den Augenblick, wenn der konkrete Kunde im LadengeschĂ€ft vor einem steht und erfreut sein neues Produkt kauft. Es gibt tolle Diagnosemöglichkeiten und dutzende Strategien, Conversion-Rates zu erhöhen, aber keine davon ist so wichtig und fĂŒr mich so klar, wie der konkrete Augenblick, wenn Kunden vor Ort das Sortiment in der Hand haben, man erfĂ€hrt extrem wichtige Details der Kaufentscheidungen im Dialog mit dem Kunden, die man online nicht erhĂ€lt. Man sieht zwar, welche Produkte gut laufen und welche weniger, was nun aber die konkrete Kaufentscheidungen ausgelöst hat, bleibt zuweilen ein Geheimnis.

NatĂŒrlich lĂ€sst sich das stets mit harten Faktoren wie dem Preis und den weichen wie SeriösitĂ€t, Transparenz erklĂ€ren und nachvollziehen, aber es bleibt doch stets streckenweise ein Blindflug. Das alles macht es anstrengender, weil man sich mehr konzentrieren muß, mehr beachten muß, mehr arbeiten muß als seine Konkurrenten um die Nase vorn zu haben. Das ist kein Geheimnis. Aber oft genug vergisst man es im Stress des TagesgeschĂ€fts.

Und da kommen Kaffeepausen beim Lagerverkauf gerade recht, man lĂ€sst die Gedanken treiben und bekommt wieder einen Blick fĂŒrs Ganze.

Tags: Gedanken, Hundezubehör, Lagerverkauf

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